Die SeaAirCompany plant Projekte zur Deutsch-Französischen Freundschaft

Die Idee der SeaAirCompany entstand 1974 in dem französischen Küstenort Dinard / Bretagne. Französische Dozenten und Studenten unterrichteten Jörg von morgens bis abends in dem weltweit

1. Studienfach Animation und Entertainment an einer Universität in Paris. Ob Bühne, Variete´, outdoor, oder spontane Veranstaltungen innerhalb von einigen Minuten aus den Hut zu zaubern, ...alles dies Gelernte ist so aktuell wie heute. Es hat sich grundsätzlich wenig geändert!

 

publié le 23.05.2019

Adresse Web: www.emmanuel-macron.de et www.emmanuelmacron.de

amitié franco allemande histoire depuis 1974  

directeur du projet allemand francais amitie:

Jörg Mertens

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Treffen von Macron und Merkel  -   Ein neuer Fahrplan für Europa

Bei ihrem Treffen in Berlin haben die Bundeskanzlerin und Frankreichs neuer Präsident einen „Akt der Neugründung Europas“ ausgerufen. Einige Teile der EU reagieren prompt skeptisch. Wird der Vertrag von Lissabon angepasst?

Frankfurter Allgemeine 16.05.2017, von Majid Sattar, Berlin

  

© AFP

Im Rampenlicht: Angela Merkel und Emmanuel Macron bei ihrem Treffen am Montagabend in Berlin.

  

Es gebe einen „sensiblen Moment der Geschichte“, sagte Angela Merkel – jene Kanzlerin, die unverdächtig ist, Pathos als wohlfeiles Stilmittel einzusetzen. Diesen Moment, sagte sie, gelte es zu nutzen, um daraus etwas zu machen, das von den Menschen als eine Stärkung und Festigung Europas verstanden werde. Die Tragweite dieses Satzes wird erst deutlich, wenn man weiß, dass Merkel ihn aussprach unmittelbar, nachdem Emmanuel Macron gesagt hatte, die Verantwortung Frankreichs und Deutschlands für die nächsten Jahre sei „ein wirklicher Akt der Neugründung Europas und der Eurozone“. Der Antrittsbesuch des neuen französischen Präsidenten am Montagabend in Berlin hat zu Tage gefördert, was sich verändert hat in Europa. Vorbei scheinen die Zeiten, in denen in Deutschland Visionen über die Reform der Europäischen Union mit dem Hinweis auf die Vorrangigkeit raschen Krisenmanagements für müßig oder gar störend erklärt. Vorbei auch, dass Frankreich wegen unguter Erfahrungen mit EU-Referenden darum bittet, von Änderungen am Europäischen Vertragswerk abzusehen.

 

Konkret unterschieden Merkel und Macron zwischen kurzfristigen Projekten – dem europäischen Asylsystem, der Entsenderichtlinie und Fragen der Reziprozität in den Handelsbeziehungen (also dem Schutz vor Dumping-Löhnen in Drittstaaten) – von jenen mittelfristigen Fragen der institutionellen Vertiefung, die Berlin und Paris nun in einem Fahrplan festlegen wollen. Merkel deutete die Stoßrichtung an: Wie könne man die EU – „und da vorrangig die Eurozone“ – vertiefen, krisenfester machen und die Kohärenz innerhalb der Eurozone fördern.

 
       
 

            
              
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